Melanzani verbrennen

Weinbauern, auch unser Heurigengastgeber, haben viele alte Weinstöcke, mit denen, wenn sie einmal ausgerissen sind, nicht mehr allzu viel anzufangen ist – außer Feuer machen. Weil so ein Feuer viel größer und heißer ist als Kohlen in einem  normalen Kugelgrill, sind wir beim Heurigen dazu übergegangen, unsere Zwiebel im Rebenfeuer zu verbrennen. Diese Woche haben wir nun unseren Melanzani-Überschuss ebenfalls hinein geworfen – mit meiner Meinung nach fabelhaftem Ergebnis.

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Oben: Verbrannte Melanzani, Pfirsich-Paradeiser-Salat, Marillen-Salat. Das Foto hat Angelika Deutsch gemacht.

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Marillen-Salat mit Koriander

Das Burgenland geht gerade in Marillen unter, wir wollen beim Heurigen dieses Wochenende unseren Beitrag leisten, die Flut ein wenig einzudämmen. Ich bin kein riesiger Marillenfan, zumindest nicht, wenn die Früchte süß serviert werden – weder Marillenknödel noch Marillenmarmelade oder Marillenfleck haben mich je übermässig begeistert. Dank Christoph Fink, Chefkoch der schwedischen Botschaft, weiß ich jetzt aber: sie schmecken ganz hervorragend mit Chili ujnd Koriander. Einer unser dieswöchigen Heurigen-Salate sieht daher so aus:

Marillen vierteln, Feta oder Schafstopfen oder einen anderen salzigen Käse drüber verteilen, mit Chili-Öl beträufeln und reichlich Koriander drüber streuen. Das ganze funktioniert ebenfalls wunderbar mit Estragon, der etwas leichter zu bekommen ist als Koriander. In dem Fall passt Olivenöl besser.